
SC381 ist eine Mittel-Tele-Zoomlinse für die 0.65/0.66/0.67-Panel von SML. Sie bietet ein Projektionsverhältnis von 1.26–1.95:1 und ist mit Linsenversatz ausgestattet. Sie eignet sich für 3 Modelle aus einer Modellreihe. Linsenparameter, Installationsabstände, Modellkompatibilitätsliste und wichtige Hinweise zum Austausch werden hier übersichtlich zusammengestellt.
1. Linsenparameter
| Modell | SC381 |
| Internes Modell | D80-110 |
| Serie | SC-Serie |
| Projektionsverhältnis | 1.26–1.95:1 |
| Linsenversatz | Horizontal 110% · Vertikal 50% |
| Kompatibles Panel | 0.67 Zoll |
| Kompatible Modelle | 3 Modelle / 1 Modellreihe |
| Garantie | 12 Monate; bei nicht durch den Benutzer verursachten Schäden kann der After-Sales-Service in Anspruch genommen werden, maßgeblich ist das Datum des Lieferbelegs |
Die Versatzfähigkeit ist das zentrale Unterscheidungsmerkmal dieser Linse. Ein horizontaler Versatz von 110% und ein vertikaler Versatz von 50% ermöglichen eine Installation des Projektors außerhalb der Mittelachse der Leinwand: Das Bild wird mithilfe des Linsenversatzes zurück in Position gebracht, ohne eine Trapezkorrektur zu verwenden. Die Trapezkorrektur hat ihren Preis – mit jedem Korrekturschritt geht ein Teil der tatsächlich projizierten Pixel verloren, sodass Textkanten unscharf werden. In professionellen Installationen darf die Trapezkorrektur nicht eingesetzt werden, wenn sich das Problem durch den Linsenversatz lösen lässt – dies ist die Grundlage für die Bildqualität.
2. Installationsabstand berechnen
Das Projektionsverhältnis ist der Quotient aus Installationsabstand und Bildbreite. Diese Linse ist ein Zoomobjektiv (1.26–1.95:1). Für eine feste Bildgröße ergibt sich ein Bereich von Installationsabständen; innerhalb dieses Bereichs lässt sich die Linse scharfstellen.
| Bildgröße | Bildbreite | Erforderlicher Installationsabstand |
|---|---|---|
| 100 Zoll | 2.15 m | ca. 2.71 – 4.19 m |
| 120 Zoll | 2.58 m | ca. 3.25 – 5.03 m |
| 150 Zoll | 3.22 m | ca. 4.06 – 6.29 m |
| 200 Zoll | 4.30 m | ca. 5.42 – 8.38 m |
Die Angaben beziehen sich auf den Nettoabstand zwischen der Vorderkante des Objektivs und der Leinwand; der Kühl- und Kabelraum hinter dem Gehäuse ist nicht berücksichtigt. Die Berechnung basiert auf dem Bildformat 16:10; maßgeblich sind die Messwerte vor Ort und das Handbuch.
Am Ende des Zoombereichs unterscheidet sich die Bildqualität: Am nahen Ende ist das Bild heller und die Ränder etwas weicher; am fernen Ende sind die Ränder schärfer und die Helligkeit etwas geringer. Wenn die Gegebenheiten vor Ort es zulassen, wird der mittlere Bereich empfohlen. Nach der Montage zunächst am Fokusring die schärfste Position einstellen und anschließend den Versatz feinregulieren – werden beide Parameter gleichzeitig verändert, lässt sich die Einstellung nur schwer präzise finden.
3. Kompatible Modelle (3 Modelle, SML)
Die folgende Tabelle ist nach Produktionszeitpunkt der Modelle, von neu nach alt, sortiert und enthält Auflösung, Helligkeit sowie Zoomfaktor der werkseitigen Originalobjektive, damit sich das passende Modell je nach Projektanforderung schnell finden lässt.
| Modell | Helligkeit | Auflösung | Zoomfaktor |
|---|---|---|---|
| SML-L1300U | 13000 Lumen | WUXGA 1920×1200 | 1.6X |
| SML-L1700U | 17000 Lumen | WUXGA 1920×1200 | 1.6X |
| SML-LD1500U | 15000 Lumen | WUXGA 1920×1200 | 1.6X |
Der Zoomfaktor gibt den Zoomfaktor des werkseitigen Standardobjektivs des jeweiligen Modells an (oberer Grenzwert ÷ unterer Grenzwert des ursprünglichen Projektionsverhältnisbereichs), nicht den Zoombereich der in diesem Artikel vorgestellten Linse.
Gemeinsame Merkmale dieser Modelle
Die werkseitigen Standardobjektive der 3 Modelle haben zumeist Projektionsverhältnisse im Bereich 1.5-2.4:1. Das hier vorgestellte Modell mit einem Projektionsverhältnis von 1.26–1.95:1 entspricht einer Anpassung des Brennweitenbereichs. Bei gleichem Projektorabstand können so unterschiedliche Bildgrößen projiziert werden – dies ist der unmittelbare Grund für den Linsenwechsel. Zugleich bleibt die vollständige Versatzfähigkeit erhalten, sodass sich das Bild auch nach der Anpassung des Brennweitenbereichs ausrichten lässt.
4. Vor dem Austausch drei Punkte prüfen
- Panelgröße und Auflösung müssen übereinstimmen.Dieses Modell ist für ein 0.67-Zoll-Panel geeignet. Bei Geräten mit abweichender Panelgröße oder Auflösung kann das Projektorbild leicht abweichen. Am sichersten ist eine Prüfung des Typenschilds am Gehäuse vor der Montage.
- Schnittstelle und Verriegelungsstruktur.Innerhalb einer Plattformgeneration sind die Schnittstellen meist gut kompatibel, die Position der Verriegelungsklammer kann sich jedoch je nach Generation unterscheiden. Wenn das Bild nach der Montage schräg steht und die Ränder nicht scharf wirken, liegt die Ursache meist in einer unvollständig eingerasteten Verriegelung und nicht in der Linse selbst.
- Den Versatzspielraum in der Installation einplanen.Der Versatzbereich bietet Spielraum, doch bei vollständiger Ausnutzung sinkt die Qualität an den Bildrändern. Daher sollte die tatsächliche Nutzung auf höchstens 70% des Nennwerts begrenzt werden.
Für die Eignung eines Modells außerhalb dieser Liste ist eine Prüfung anhand des Typenschilds und eines Fotos des Originalobjektivs am sichersten. Plattformen derselben Generation verwenden häufig dieselben Schnittstellen, eine Bestellung allein aufgrund eines ähnlichen Modellcodes ist jedoch mit unnötigem Risiko verbunden.
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